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Glucomannan – Konjakwurzel

Glucomannan – Asiatisches Wundermittel: Konjak

Konjak Wurzel, Glucomannan

Glucomannane bezeichnen stärkeähnliche Substanzen. Die verzweigten Kohlenstoffketten haben die tolle Eigenschaft, dir bei der Reduzierung deines Körperfettanteils helfen zu können. Glucomannane bilden einen wichtigen Bestandteil der Konjakwurzel – aufgrund ihrer Form auch Teufelszunge genannt – die zur Gewinnung von Konjak verwendet wird.

Der Name Konjak stammt vom japanischen Begriff „konnyaku“ und kann bei der Reduzierung deines Körperfettes eine wichtige Rolle spielen – es wird nämlich häufig als Sättigungsmittel eingesetzt.

Bevor wir später auf diesen Aspekt zu sprechen kommen, lohnt es sich, die weiteren positiven Eigenschaften der Glucomannane zu betrachten: Neben dem Sättigungsgefühl, das hervorgerufen wird, sind die Substanzen ein wichtiger Faktor, wenn es um die Gesundheit des Darms geht. Zudem werden dir Ballaststoffe bei der Entfernung angelagerter Fette helfen.

Wie du bereits in unseren 13 Tipps um dein Körperfett zu reduzieren erfahren konntest, werden Sättigungsmittel häufig eingesetzt, um das Hungergefühl des Körpers zu blockieren – somit ist es möglich weit weniger zu essen und dein Körperfett zu reduzieren.

Konjakmehl wird in Europa unter dem Namen E425 als Lebensmittelzusatzstoff geführt – dabei wird streng auf eine Beschränkung der Menge geachtet, es gibt nur einige Nahrungsmittel, die dieses Maximum überschreiten dürfen. Da Konjak bei der Zubereitung asiatischer Speisen schon seit über 1500 Jahren eine wichtige Rolle spielt, findet sich in Produkten wie Shirataki-Nudeln (Glasnudeln) ein besonders hoher Konjak-Anteil.

Eine besondere Eigenschaft des Konjaks, die für dich relevant sein sollte, hatten wir bereits erwähnt: Es wirkt extrem sättigend. Das liegt hauptsächlich daran, dass Konjak das fünfzigfache seiner Eigenmenge an Wasser binden kann – somit konsumierst du im Prinzip fast nur Wasser und wirst satt, ohne viele Kalorien zu dir genommen zu haben. Dies liegt zudem daran, dass die Konjakwurzel von Natur aus weniger Kalorien als eine Gurke besitzt und somit das perfekte Nahrungsmittel zur Reduzierung deines Körperfetts darstellt.

Anders als bei vielen anderen Produkten, ist die Wirkung des Konjaks beim Abnehmen bewiesen und behördlich anerkannt. So hat die EFSA, die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit bestätigt, dass Konjakkonsum zu einer „Verminderung des Körpergewichtes [führt], wenn mindestens 3 Gramm täglich in 3 Portionen von jeweils mindestens 1 Gramm mit jeweils 1-2 Glas Wasser vor einer Mahlzeit […] eingenommen werden.“ Allerdings muss beachtet werden, dass immer auf eine ausreichende Versorgung mit Wasser geachtet wird, da ansonsten Schäden an der Speiseröhre auftreten können – dies liegt an der Eigenschaft des Konjak, Flüssigkeit zu binden. Falls Körperflüssigkeiten gebunden werden, ohne dass dem Körper Wasser zugeführt wird, kann es zu Austrocknungen kommen. Während konjakhaltige Mahlzeiten zum Abendessen absolut unbedenklich sind, sollte man den Konsum kurz vor dem Schlafengehen unbedingt vermeiden – ansonsten kann es über Nacht zu einer Blockierung der Verdauung aufgrund von Flüssigkeitsmangel kommen.

Weitere gesundheitliche Gründe, Konjakerzeugnisse zu konsumieren, gibt es zudem: Der Cholesterin-Spiegel wird gesenkt, außerdem wird derzeit geprüft, ob Konjak besonders für Diabetiker geeignet ist. Die Zusammensetzung des Konjaks, die wir bereits angesprochen haben, spricht aber definitiv dafür, dass dies in naher Zukunft bewiesen werden könnte.

Eine Wirkung – mehrere Formen

Die nachweisliche Wirkung von Konjak kann in verschiedene Formen „gepackt“ werden. Die beliebtesten und gängigsten werden wir dir hier vorstellen.

Konjakpulver – kleine Menge, große Wirkung

Konjakpulver* soll mindestens eine halbe Stunde vor einer Mahlzeit eingenommen werden. Die genaue Dosierung haben wir bereits erwähnt, hier findest du sie allerdings noch mal: Mindestens 3 Gramm täglich in 3 Portionen von jeweils mindestens 1 Gramm mit jeweils 1-2 Glas Wasser.

Konjakkapseln

Wenn du lieber Kapseln statt Pulver schlucken möchtest, können wir dir Konjakkapseln* empfehlen. Sie enthalten denselben Stoff, praktisch zusammengepresst. Diese nimmst du ebenfalls drei mal täglich genommen, wobei auch auf eine ausreichenden Wasserkonsum zu achten ist.

Zurecht beliebt: Konjak-Nudeln und Reis

Nudeln gelten bei der Reduzierung deines Körperfettes eigentlich als absolutes No-Go. Wenn du aber konjakhaltige Nudeln isst, können wir Nudeln als Mahlzeit sogar empfehlen! Die asiatischen Shirataki Glasnudeln enthalten dabei besonders viel Glucomannan, sind aber optisch und geschmacklich kaum von „echten“ Nudeln zu unterscheiden. Eine Portion von 100 bis 125 Gramm deckt – und übersteigt sogar – den minimalen Tagesgebrauch. Shirataki-Nudeln enthalten weder Kohlenhydrate noch Fett und Proteine, sondern lediglich die Glucomannan-Ballaststoffe und Wasser.

Zudem sind die Nudeln glutenfrei und basisch und lassen sich in wenigen Minuten zubereiten. Nicht ohne Grund gelten die Glasnudeln als „Nudeln ohne Kalorien“. Einen besonderen Tipp haben wir auch noch: Mit Hilfe von Kojakmehl – dazu später mehr – kannst du dir auch deinen eigenen Shirataki Nudeln machen. Ein Rezept dazu stellen wir dir gleich unter „Konjakmehl“ vor.

Ähnliches gilt für Konjak-Reis: Extrem sättigend, kaum Kalorien und positive Effekte auf die gesamte Gesundheit, zeichnen dieses Nahrungsmittel aus.

Weißes Wunder? Konjakmehl

Die Konjakwurzel kann natürlich auch zu Mehl gemahlen werden und somit die Basis für viele interessante Rezepte liefern. Konjakmehl besteht aus 75% Ballaststoffen und unterstützt somit den Körper bei der Entfernung angelagerter Fette. Da das Mehl im Bauch um das 200-fache aufquellen kann, reichen bereits wenige Bissen, um satt zu werden. Zudem ist das Mehl – wie auch die Nudeln und der Reis – glutenfrei, was für eine steigende Zahl an betroffenen Menschen von großem Vorteil ist.

Wie vorhin angekündigt, möchten wir dir ein Rezept zur Herstellung deiner eigenen Shirataki Nudeln präsentieren. Wir verwenden die Maßangaben für 2 Portionen. Für dieses Rezept benötigst du lediglich 10 Gramm Konjakmehl und 0,4 Gramm Calciumhydroxid, also gelösten Kalk in lebensmittelfähiger Qualität. Nachdem du die gewünschten – und geringen – Mengen abgewogen hast, kannst du damit beginnen, das Konjakmehl in 350 Milliliter Wasser zu erhitzen – sobald das Wasser zu blubbern und kochen anfängt, kannst du es vom Herd nehmen.

Währenddessen kannst du 5 Esslöffel Wasser mit dem Calciumhydroxid vermischen und dann beide Zutaten zusammen 3-4 Minuten rühren, bis es eine breiartige Substanz erhält. Den Brei gießt du dann in eine verschließbare Kunststoffschale, streichst ihn glatt und lässt ihn abkühlen. Wenn du die Schale dann nach einer halben Stunde wieder hernimmst, wird der Brei fest geworden sein. Anschließend kippst du kaltes Wasser in die Schale – damit das Wasser alle Seiten deines „festen Breis“ erreicht, musst du die Substanz vom Rand der Schale lösen – hierfür solltest du am besten ein dünnes Messer verwenden. Nachdem du den Deckel auf die Schale gelegt hast, drehst du die Kunststoffschale um, damit der Block aus Brei im Wasser schwimmt und lässt das ganze komplett abkühlen.

Bevor du deine Nudeln herstellen kannst, musst du den „Block“ in praktische Stücke zerteilen – erst danach kannst du mit einer Kartoffel- oder Nudelpresse Shirataki formen. Die nudelförmigen, gepressten Streifen, gibst du dann in einen leicht brodelnden Topf und lässt sie – ohne Deckel kochen. Zuletzt musst du wieder die Kunststoffschale hernehmen und das warme Wasser zusammen mit den Nudeln hinzugeben. Die Schale wird verschlossen und dann zum Abkühlen in den Kühlschrank gestellt.

Du wirst innerhalb von 20 Minuten Arbeitszeit 300-350 Gramm Shirataki-Glasnudeln gekocht haben.

Im lokalen Handel ist das exotische Mehl sehr schwer zu finden – im Internet wirst du allerdings keine Probleme haben, welches zu kaufen. Da von dem Konjakmehl nur winzige Mengen verwendet werden müssen, ist die Nutzung dieses Mehls sehr günstig und kann von uns wärmstens empfohlen werden. Das wichtigste bei gesunder Ernährung ist die Kombination mit einem sporterfüllten Lebensstil. Wie du am besten trainieren kannst, erfährst du in unseren 13 Tipps um dein Körperfett zu reduzieren.


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