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Die wichtigsten Körperwerte im Überblick

Blutzucker Körperwerte

 

Sport ist eine Wissenschaft! Nicht umsonst wird Sport studiert, analysiert und ständigen Untersuchungen unterzogen.

Es gibt tausende Werte, Bedingungen, Trainingsarten, Ernährungsweisen etc., die dich bei deinem Training und deinen Erfolgen und Zielen beeinflussen. Und definitiv sind auch alle wichtig, um zu erfahren, wann welche Ernährung angesagt ist, wann du welche Art von Training angehen solltest und grundsätzlich auch, welche Art von Sport überhaupt zu dir und deinem Körper passt.

Wenn man all diese Faktoren überblicken möchte, bleibt eigentlich keine Zeit mehr für den Sport. Es gibt zu viele Daten, die man im Blick haben muss, zu viele Ernährungsweisen und Diäten, die von verschiedenen Personen oder Institutionen empfohlen werden, zu viele Trainingspläne, die „perfekt“ sind. All das kann ein Hobbysportler nicht überblicken. Wo soll da denn überhaupt der Spaß bleiben?

Glücklicherweise gibt es einige Werte, bei denen es nicht besonders schwer ist einen Überblick zu bekommen, die einem bei der Planung des Trainings jedoch mit wenig Aufwand gute Dienste leisten können. Im Folgenden werden wir dir einige dieser Werte vorstellen, die jeweilige Bedeutung aufzeigen und erklären, wie du sie am besten im Blick behältst.

Gewicht

Ein Begriff, der wirklich jedem bekannt ist, ist das Gewicht. Obwohl diese Bezeichnung so geläufig ist, wird sie hier definiert, damit in den folgenden Texten keine Missverständnisse auftreten. Wenn man sich auf eine normale Personenwaage stellt, erscheint das Körpergewicht in Kilogramm. Diese Größe gilt vielmals als Indiz dafür, ob eine Person unter- oder übergewichtig ist.

Allerdings gibt es hierbei verschiedene Faktoren, die berücksichtigt werden müssen. Eine Person, die viel wiegt, also ein hohes Gewicht hat, muss nicht zwingend einen hohen Fettanteil verzeichnen. Das Gewicht wertet Faktoren wie Körperfettanteil, Muskelanteil, Knochenmasse und den Wasseranteil nicht mit aus. Was die genannten Werte genau bedeuten und weswegen sie so wichtig sind, wird nun erläutert.

Körperfett

KörperfettanteilEin Wert der beim Trainieren und Abnehmen besonders wichtig ist, ist der Körperfettanteil. Kein anderer Wert zeigt dir so genau auf, ob dein Training effektiv bist oder ob du sowohl deine Trainingsmethoden als auch deine Ernährung umstellen solltest. Dein Körperfettanteil zeigt den Anteil deines Fettes am Gesamtgewicht deines Körpers – warum das so wichtig ist, erklären wir dir.

Mit einer gewöhnlichen Personenwaage kannst du feststellen, ob du an Gewicht ab- oder zunimmst: Tatsächlich hat dieser Wert allerdings wenig Aussagekraft bezüglich deines Trainingsfortschritts. Bei einem optimalen Trainingsverlauf mit gesunder Ernährung kann es nämlich durchaus sein, dass du an Gewicht zunimmst – dies liegt am Muskelaufbau, den dein Training hervorruft.

Muskeln wiegen mehr als Fett, lassen dein Gewicht also in die Höhe schießen, obwohl du auf einem guten Weg zu deiner Traumfigur bist. Die Messung deines Körperfettanteils erlaubt dir zu analysieren, ob du trotz Gewichtszunahme Fortschritte machst oder ob du lediglich Muskelmasse verlierst. Anstatt blind einer normalen Personenwaage zu vertrauen, solltest du auf die Messung deines Körperfetts setzen.

Hierzu gibt es verschiedene Methoden, die allesamt Vor- und Nachteile haben, aber definitiv empfohlen werden können.

Die billigste Methode zur Bestimmung des Körperfettanteils ist das Maßband. Mit einer speziellen Technik kannst du Daten ermitteln, die dann in einer Formel, die es online zu finden gibt, verrechnet werden.

Ein wenig schwieriger, aber dafür genauer, ist die Messung mit der Caliper Zange. Durch das Messen von verschiedenen Körperfalten und einer online Auswertung kann ebenfalls der Körperfettanteil bestimmt werden.

Wenn du die genaueste, bequemste und einfachste Methode zur Fettgehaltsbestimmung suchst, solltest du die Anschaffung einer Körperfettwaage in Betracht ziehen. Dann musst du dich nur auf die Waage stellen, um den Wert und eine Analyse dessen zu erfahren. Zudem haben viele Körperfettwaagen weitere Funktionen, die die Messung anderer Körperwerte erlauben.

Testsieger - Platz 1 Tanita BC-601 Segment Körperanalyse-Waage / Körperfettwaage

Weitere Informationen zu den verschiedenen Arten der Körperfettmessung findest du in diesem Blog

Body Mass Index (BMI)

Kaum ein Begriff ist in der Diskussion um Fitness und Abnehmen so präsent wie der „Body Mass Index“, der mit BMI abgekürzt wird. Die Bestimmung des Body Mass Index (auf Deutsch auch Körpermasseindex genannt) wird seit dem 19. Jahrhundert verwendet und ist weltweit bekannt. Anders als bei der Berechnung des Körperfettanteils wird bei der Bestimmung des BMI nicht auf Muskel- oder Fettanteile geachtet – stattdessen wird lediglich das Verhältnis von Körpergröße zum Körpergewicht betrachtet.

Die Formel zur Berechnung des BMI ist dementsprechend einfach, da lediglich zwei Größen berücksichtigt werden:

BMI= Körpergewicht (in Kilogramm) : Körpergröße² (in Metern)

Laut Bewertungsschlüssel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegt der BMI eines Erwachsenen mit „normalem“ Gewicht, also weder Unter- noch Übergewicht zwischen 18,5 kg/m² und 24,99 kg/m².

Blutdruck

Blutdruck Körperwert

Eine Beschwerde mit der Millionen Menschen in Deutschland zu kämpfen haben ist Bluthochdruck. Dementsprechend ist jeder mit dem omnipräsenten Begriff vertraut. Allerdings verstehen die wenigsten, welche Ursachen und Folgen der medizinische Zustand hat.

Der Blutdruck bezeichnet den Wert des Drucks, mit dem das Blut in einem Blutgefäß fließt. Die Werte werden zweigeteilt in der Einheit mmHg (Quecksilbersäule Millimeter) angegeben: Einmal der systolische Wert, der immer höher als der zweite, der diastolische Druck, ist. Normale Werte liegen bei erwachsenen Menschen zwischen 120 und 139 für den systolischen Wert und 80-89 im diastolischen Bereich. Wer allerdings einen höheren Wert verzeichnet, leidet unter dem bekannten Bluthochdruck, der fatale Folgen haben kann. Eine der gefährlichsten und bekanntesten Folgen eines lang anhaltenden Bluthochdrucks sind Schlaganfälle. Herzinfarkte sind auch eine tragische Folge von Bluthochdruck.

Ursachen für Bluthochdruck gibt es viele – sie sind zum Teil komplex und vielseitig, zum Teil aber auch leicht verständlich und dementsprechend vermeidbar.

Ein Grund für Bluthochdruck kann Bewegungsmangel, Übergewicht oder auch das Rauchen sein. Da aber auch Alkoholkonsum und ein Kaliummangel, der häufig durch unzureichendes Essen von Obst und Gemüse herbeigeführt wird, zu den Ursachen zählt, gibt es für Bluthochdruck und der Vermeidung davon eine simple Regel: Ein gesunder Lebensstil mit viel Sport und gesunder Ernährung ist der wichtigste Weg, um Bluthochdruck zu vermeiden.

Zudem kann Bluthochdruck aber auch als sekundäre Erkrankung auftreten, hierbei löst das Auftreten einer anderen Krankheit erst den Bluthochdruck aus. Obwohl diese Form des Bluthochdrucks selten auftritt, lohnt es sich bei Bluthochdruck auf andere Krankheiten zu testen.

Muskelanteil


MuskelanteilEin Wert der vielen Sportlern besonders wichtig ist, ist der körpereigene Muskelanteil. Während der Körperfettanteil den Wert angibt, den das Fett am Körper ausmacht, zeigt der Muskelanteil das genaue Gegenteil. Da Muskeln schwerer als Fett sind, liefert die Auswertung des Muskelanteils auch wertvolle Ergebnisse, mit denen das Gewicht und dessen Zusammensetzung näher analysiert werden kann.

Eine Ermittlung des Muskelanteils ist insbesondere für diejenigen wichtig, die Sport treiben und überprüfen wollen, ob der Prozess des Muskelaufbaus anschlägt. Nur mit diesem besonderen Wissen kann ein gut strukturiertes und effektives Training durchgeführt werden. Ohne den Körperfett- und Muskelanteil zu kennen, ist es nämlich nahezu unmöglich zu überprüfen, wie erfolgreich das Training ist. Ein sinkendes Gesamtgewicht kann nämlich heißen, dass lediglich Muskeln abgebaut werden, während eine Gewichtszunahme von einem Anstieg der Muskelmasse ausgelöst werden kann.

Zur Messung des Muskelanteils im Körper eignen sich Körperanalyse-Waagen, die (meistens) ebenfalls das Gewicht, den Körperfettanteil und den Wasseranteil im Körper (dazu später mehr) messen können. Eine Auswahl an Körperanalyse-Waagen findest du in unserem Artikel zu Körperfettwaagen. Der Vorteil der Anschaffung einer derartigen Waage beziehungsweise eines Körperanalysegeräts ist, dass die Messung ganz entspannt in den eigenen vier Wänden durchgeführt werden kann.

Körperwasseranteil

Der Begriff, den wir dir jetzt erkläWasseranteil - Körperwerteren wollen, ist eigentlich selbsterklärend: Dein Körperwasseranteil beschreibt den Anteil an Wasser, der in deinem Körper enthalten ist. Genaue Werte, die als besonders gesund gelten, sind beim Körperwasseranteil schwer zu finden: Zu individuell wird der Wert durch den jeweiligen Lebensstil geprägt. Menschen die beispielsweise sehr sportlich aktiv sind benötigen einen höheren Körperwasseranteil als unsportliche Menschen – dies hängt mit dem höheren Muskelanteil bei Sportlern zusammen.

Grundwerte lassen sich aber dennoch festlegen: Die Weltgesundheitsorganisation WHO spricht bei Männern von 60-65 Prozent, bei Frauen von 50-55 Prozent und bei Kindern von 60-75 Prozent Körperwasser von gesunden Werten. Natürlich muss aber beachtet werden, dass die Werte nicht nur vom Lebensstil, sondern auch von Faktoren wie dem Alter und den genetischen Gegebenheiten bezüglich des Fettanteils abhängen.

Zudem können die gemessenen Ergebnisse auch je nach Zeitpunkt der Messung schwanken. So ist der Körperwasseranteil nach dem Sport geringer als nach der Zunahme von Flüssigkeit.

Die Hauptfolge eines zu geringen Körperwasseranteils ist Dehydration: Dieser Zustand sorgt für eine geringe Konzentrationsfähigkeit, generelle gesunkene Leistungsfähigkeit, Übelkeit, Verstopfung und trockener Haut führen. Ein Zeichen, an dem man Dehydration einfach erkennt, ist eine dunkle Verfärbung des Urins.

Obwohl ein zu hoher Anteil an Körperwasser ebenfalls negative Auswirkungen haben kann, ist das Auftreten dieses Zustandes sehr unwahrscheinlich und tritt lediglich bei Erkrankungen auf, die ein Ausscheiden überflüssiger Flüssigkeit verhindern.

Wie bereits im Text zum Muskelanteil erklärt wurde, können zahlreiche Körperanalyse-Waagen neben Ergebnissen für das Gewicht, den Körperfettanteil oder den Muskelanteil ebenfalls den Anteil an Wasser im Körper messen. Außerdem kann mit einigen Geräten auch die Knochenmasse ermittelt werden, zu der wir der im folgenden Teil mehr erklären.

Knochenmasse

Körperwert KnochenmasseDie Knochenmasse bezeichnet die Masse, die alle deine Knochen zusammen ausmachen. Da der Wert der Knochenmasse häufig in ein direktes Verhältnis zum Gesamtgewicht des Körpers gesetzt wird, wird häufig auch vom Knochenanteil gesprochen. Die Knochenmasse ist – anders als viele Menschen glauben – ein Körperwert, auf dessen Größe man tatsächlich Einfluss hat. Eine calziumreiche Ernährung stärkt das Skelett ebenso wie Sport. Wer diese Faktoren berücksichtigt, gesund auslebt und an keiner Krankheit leidet, kann die Knochenmasse also tatsächlich erhöhen.

Ein „normaler“ Knochenmassenanteil am Gesamtgewicht liegt zwischen 12 und 15 Prozent. Dieser kann bequem in den eigenen vier Wänden mit Hilfe eines Körperanalysegeräts gemessen werden. Dabei sollte allerdings beachtet werden, dass die Werte bei Kindern, deren Knochen noch wachsen, sehr ungenau sein können.

Wer beim Messen einen abnehmenden Trend beobachten kann, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen: Einer der Hauptgründe für eine Abnahme der Knochenmasse ist nämlich die Krankheit Osteoporose, die auch als „Knochenschwund“ bekannt ist. Bei dieser Erkrankung nimmt die Knochendichte stark ab, was zu Brüchen führen kann.

Blutzucker

Blutzucker messen
Der Begriff Blutzucker bezeichnet die Höhe des Glucoseanteils im Blut. Glucose ist für den Körper lebensnotwendig, da es das Gehirn, das Nierenmark und die roten Blutkörperchen bei der Energieversorgung unterstützt.

Der Blutzucker spielt im alltäglichen Leben eine wichtige Rolle: Wer an einem Tag zu wenig isst oder nicht ausreichend Zucker konsumiert, kann unter dem medizinischen Zustand des Unterzuckers leiden. Dieser hat eine Abnahme der Leistung, ein Zittern, allgemeines Unwohlsein und Krampfanfälle zur Folge, die aber in den meisten Fällen durch das Essen einer leichten Mahlzeit oder Traubenzucker gelindert werden können.

Eine dauerhafte Überzuckerung des Körpers ist allerdings meist mit schwerwiegenderen Problemen verbunden – dieser Zustand ist häufig ein Zeichen für Diabetes. Wer über einen längeren Zeitraum Werte beobachtet, die über der empfohlenen Norm (die wir noch erläutern) liegen, sollte daher unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Eine Blutzuckermessung dürften die meisten bereits erlebt haben. Hierzu wird eine kleine Nadel in einen Finger gestochen, anschließend werden Bluttropfen von einem Blutzuckermessgerät analysiert.

Zusätzlich kann ein Bluttropfen auch auf einen Teststreifen gegeben werden, auf dem – je nach Blutzuckergehalt – eine unterschiedliche  chemische Reaktion stattfindet, die den Gehalt an Blutzucker mit unterschiedlichen

Eine neue Methode gibt es seit dem Jahr 2014: Hierbei werden Sensoren auf die haut geklebt, die zwei Wochen lang (ohne der Zugabe von Blut) den Blutzucker messen. Nach dem Messzeitraum werden die Sensoren abgenommen und von einem speziellen Messgerät ausgelesen. Diese Methode der Messung ist kostenaufwendig und wird daher meist nur bei Patienten durchgeführt, die an Diabetes leiden und die genauen Messwerte zur Berechnung ihres persönlichen Insulinbedarfs benötigen.

Beurer GL 40 mg/dL Blutzuckermessgerät

 

 

 


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