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Körperfett berechnen – Das Caliper


Caliper

Das Caliper ist eine der zuverlässigsten Methoden zur Messung des Körperfettanteils. Dabei wirkt die Nutzung der Caliperzange erstmal recht trivial: Mithilfe von einfachen Messungen kann der Fettanteil berechnet und somit ein sinnvolles Training erstellt werden. Die Bestimmung des körpereigenen Fettanteils ist nicht nur für den Muskelaufbau und der damit verbundenen Ästhetik sinnvoll – seinen Körperfettanteil zu kennen, ist der erste Schritt zu einem gesünderen Lebensstil mit individuellem und effektiven Training.


Das Caliper ist für die Bestimmung des Fettanteils beliebt: der günstige Preis und die genauen Werte sind dabei die wichtigsten Aspekte. Bei der Fettanteilsbestimmung mit dem Caliper werden bestimmte Hautfalten analysiert – die ermittelten Werte werden anschließend in eine Tabelle eingetragen, die dadurch den Anteil des Körperfetts berechnet. Dabei gilt eine simple Faustregel: Je dicker die Hautfalte ist, umso höher ist der Fettanteil.

Bei der Nutzung der Caliperzange muss beachtet werden, dass die Messpunkte je nach Geschlecht unterschiedlich gewählt werden müssen. Dazu wirst Du im folgenden mehr erfahren. Generell unterscheidet man bei der Caliper-Messung zwischen zwei verschieden Methoden: Der 3-Falten– und der 7-Falten Methode.

Die 3-Falten-Methode

Bei dieser Form der Körperfettanteilsbestimmung werden drei Hautfalten ausgewählt. Bei Frauen ist eine senkrechte Falte am Trizeps, genau zwischen Ellbogengelenk und Schulter gesucht. Die senkrechte Bauchfalte, die ebenfalls bei der 7-Falten-Methode zur Verwendung kommt und zwei bis drei Zentimeter neben dem Bauchnabel liegt, muss ebenfalls gemessen werden. Zudem muss die Hüftfalte analysiert werden, die zwischen dem Beckenknochen und der untersten Rippe liegt.

Bei Männern wird an der Brust, zwischen der Achsel und der Brustwarze, gemessen. Die gesuchte Hautfalte befindet sich entlang der Muskelfasern. Wie bei Frauen müssen Männer zudem die Bauchfalte messen. Zuletzt muss noch die Oberschenkelfalte betrachtet werden, die senkrechte der zwischen Kniescheibe und Hüfte liegt.

Das besondere an der 3-Falten-Methode ist, dass sie, im Gegensatz zur 7-Falten-Methode, alleine durchgeführt werden kann.

Die Hautfalte wird dabei vom Daumen und Zeigefinger im Abstand von ungefähr 5-7 Zentimetern gegriffen und nach oben gezogen. Dann kann das Caliper angesetzt und vorsichtig zusammengedrückt werden, bis ein Klick-Geräusch ertönt. Nachdem man die Caliperzange dann locker gelassen hat, wird der Schieber bei einem Millimeterwert stehen bleiben, der daraufhin abgelesen werden kann. Dabei sollte man sich die Zeit nehmen, die untersuchten Falten mehrmals, am besten dreimal, zu messen, um einen genauen Mittelwert zu verwenden und mit diesem weiterrechnen zu können.

Anschließend werden die gemessenen Werte in einen Drei-Punkte-Rechner eingetragen, der daraus den Körperfettanteil berechnet. Diese Rechner berücksichtigen neben dem Geschlecht auch das Alter der zu untersuchenden Person.

Da es verschiedene Körpertypen gibt und sowohl Hobbysportler als auch Profi-Athleten diese Rechner benutzen, kann man bei einigen zusätzlich sein persönliches Trainingslevel angeben, dass ebenfalls in die Kalkulationen einbezogen wird.

Falls anfänglich stark variierende Werte auftreten, ist das kein Grund zur Sorge. Nach einiger Übung werden sich die ermittelten Millimeterzahlen in einem bestimmten Bereich bewegen.

Die 7-Falten-Methode

Die 7-Falten-Methode funktioniert ähnlich wie die bereits erwähnte Methode. Um eine höhere Genauigkeit zu erzielen, werden hierbei anstatt von drei, allerdings sieben Hautfalten gemessen. Der eigentliche, bereits erklärte, Messvorgang bleibt jedoch derselbe.

Die sieben Hautfalten, die analysiert werden müssen, sind dabei am ganzen Körper verteilt.

Eine Falte liegt an der Brust, zwischen der Achsel und der Brustwarze – diese befindet sich entlang der Muskelfasern.

An der Achsel selber befindet sich ebenfalls eine Falte. Sie liegt vertikal auf Höhe der Brustwarze unter dem Brustmuskelansatz am Achselansatz.

Aufgrund der Lage der Hautfalten muss eine zweite Person zur Hilfe genommen werden. Die Hautfalte am Rücken kann unmöglich eigenhändig gemessen werden. Hier misst man eine diagonale Falte am unteren Ende des Schulterblattes in der Mitte der rechten Rückenseite. Wenn du die Möglichkeit hast, deine Falten immer von derselben Person gemessen zu bekommen, ist das vorteilhaft, da du die Garantie hast, dass wirklich immer dieselben Stellen gemessen werden.

Im Anschluss muss an der Hüfte gemessen werden. Hierbei wird ebenfalls eine diagonal gelegene Falte direkt über dem Beckenknochen analysiert. Zwei bis drei Zentimeter neben dem Bauchnabel befindet sich eine senkrechte Hautfalte, die ebenfalls gemessen werden muss. In der Mitte des Trizeps befindet sich eine weitere senkrechte Hautfalte – diese wird ebenfalls untersucht. Zu guter Letzt misst man die senkrechte Falte zwischen Kniescheibe und Hüfte – also in der Mitte des Oberschenkels.

Wie bei der 3-Falten-Methode werden die ermittelten Werte in eine Umrechnungstabelle eingetragen, um den Körperfettanteil zu berechnen. Diese Tabellen lassen sich mit Leichtigkeit im Internet finden.

Obwohl man auch mit neun Hautfalten arbeiten kann, bietet die 7-Falten-Methode bei richtiger Anwendung Werte, die genau und zuverlässig genug sind, um für den Trainings- und Fitnessalltag zu dienen. Wer regelmäßig misst, kann mithilfe der 7-Falten-Methode leicht nachvollziehen ob, wie viel und wo der Körperfettanteil zugenommen hat.

Falls du dich für eine Caliper-Zange entscheidest, können wir dir den Caliper – Slim Guide wärmstens empfehlen. Bei der Nutzung eines Calipers sollte unbedingt darauf geachtet werden, bei jeder Messung exakt dieselben Körperstellen zu untersuchen – ansonsten sind die Ergebnisse nicht mehr vergleichbar, was schnell zu einer Intransparenz bezüglich des Trainingsfortschrittes führen kann.

Wem die Nutzung eines Calipers zu anstrengend und mühsam ist, sollte über die Anschaffung einer Körperwaage nachdenken. Diese bieten zwar ebenfalls eine hohe Genauigkeit, stellen aber selbstverständlich eine teurere Alternative dar. Generell werden die Waagen in zwei Kategorien unterteilt, die maßgeblich für die Genauigkeit verantwortlich sind. Waagen, die Handsensoren besitzen, sind wesentlich genauer als jene Standard-Modelle, die nur über die Füße messen. Bei Waagen, die lediglich über Fußsensoren messen, wird häufig nur der untere Teil des Körpers untersucht – somit wird nur ein Teil des Fettes auch tatsächlich ermittelt.

Waagen sind, anders als das Caliper, allerdings vom Wasserhaushalt des Körpers abhängig, da sie mit elektrischen Strom arbeiten, der durch den Körper geleitet wird. Die Höhe des Widerstands, den der Strom erfährt, wird zur Berechnung des Körperfettanteils verwendet.

Allerdings bieten die Körperfettwaagen auch besondere Vorteile. So lassen sich einige Modelle über Apps mit dem Smartphone verbinden. Somit kann der aktuelle Trainingsplan analysiert und automatisch verändert werden. Zudem erhältst du als Nutzer eine aufschlussreiche Analyse deiner Trainingsfortschritte – und wirst gegebenenfalls daran erinnert, mal wieder Sport zu treiben. Falls dich die Körperfettwaage überzeugt, können wir dir den Bestseller Körperfettwaage Tanita empfehlen

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